Typische Irrtümer!
„Wenn jemand unbedingt in mein Haus einbrechen will, gelingt ihm das auch trotz der Sicherungsmaßnahmen.“ Falsch: Sobald der Einstieg in das anvisierte Objekt höheren Zeitaufwand oder Lärm verursacht, schrecken nicht nur Gelegenheitstäter, sondern auch Profis zurück und vermeiden so das Risiko, entdeckt zu werden.
„Der Einbrecher kommt nur nachts, dann ist mein Mann zu Hause. “Falsch: Rund ein Drittel aller Einbrüche finden tagsüber statt, wenn die Bewohner außer Haus sind. Auch Nachbarn sind dann oft unterwegs und Geräusche fallen nicht so sehr auf wie während der Nachtruhe.
„Den Schaden eines Einbruchs zahlt doch meine Versicherung.“
Falsch: Versicherungen ersetzen bestenfalls materielle Werte, sofern man ausreichend versichert ist. Schlimmstenfalls werden aber persönliche Gegenstände mit ideellem Wert entwendet, die nicht mehr zu ersetzen sind. Auch die psycho-logischen Folgen, die ein Einbruch im eigenen Haus verursacht, sollten nicht unterschätzt werden.
„Von außen sichtbare Sicherungsmaßnahmen an meinem Haus sind doch eine Einladung für Einbrecher.“ Falsch: Es ist statistisch erwiesen, dass sichtbare Sicherungsmaßnahmen eine starke, ab schreckende Wirkung auf mögliche Einbrecher haben.
„Einbrechen lohnt sich bei mir nicht. “Falsch: Für den Einbrecher ist dies allerdings nicht ersichtlich. Neben materiellen Wertgegenständen können immer noch ideelle Werte beschädigt oder entwendet werden – ganz zu Schweigen von der unangenehmen Verletzung der Privatsphäre.