Fakten zum Thema Schall:
Wie Schall entsteht, ist relativ simpel. Lärm oder Schall verursachen den so genannten Schalldruck. Dieser breitet sich gleichmäßig und kreisförmig in alle Richtungen aus. Dabei stoßen diese Druckwellen gegen die Moleküle in der Luft und regen diese zum Schwingen an. Die Luft wird zum Transportmedium. Die Schwingungen (Luftschall) werden nun vom Trommelfell zu unseren drei Hörknöchelchen im Innenohr (Hammer, Amboss und Steigbügel) und schließlich zum Hörnerv weitergeleitet. Der sogenannte Schalldruckpegel wird in der Einheit Dezibel (dB) angegeben. Die allgemeine dB-Skala startet bei dem Wert 0 (Hörschwelle) und ist nach oben offen. Wird ein Wert um 10 dB erhöht, nimmt der Mensch dies als Verdopplung der Lautstärke wahr. Eine Verringerung um 10 dB wird als Halbierung der Lautstärke wahrgenommen. Unabhängig hiervon gibt es noch die Schallfrequenz. Hierbei handelt es sich um die Luftschwingungen pro Sekunde. Je schneller die Schwingfrequenz, desto höher wird der Ton wahrgenommen. Das menschliche Ohr umfasst ein Hörspektrum zwischen 16 Hertz (Tiefton) und 16.000 Hertz (Hochton) und ist somit das empfindlichste Sinnesorgan des Menschen.