Einbruchhemmung und Widerstandsklassen

Dabei ist jede Widerstandsklasse einem sogenannten Einbrecherprofil zugeordnet. Die folgende Tabelle gibt die angenommenen Arbeitsweisen der Einbrecher für die Widerstandsklassen WK1 bis WK3 wieder. Höhere Widerstandsklassen (ab einschliesslich WK4) werden i.d.R. nicht von Standard-Fenstersystemen bestanden, weil hierbei Stemmeisen, Meissel, Sägen, Äxte, Akku-Bohrmaschinen etc. zum Einsatz kommen.
Widerstandsklasse mutmaßliche Arbeitsweise des Täters
WK1 Der Gelegenheitstäter versucht das Fenster oder die Tür durch den Einsatz von körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Schulterwurf oder Herausziehen aufzubrechen. Dabei werden vom Täter keine Hilfswerkzeuge benutzt.
WK2 Der Gelegenheitstäter versucht das Fenster oder die Tür zusätzlich mit einfachen Werkzeugen wie z.B. Schraubendreher, Zange oder Keile aufzubrechen.
WK3 Neben den Werkzeugen aus Widerstandsklasse WK2 versucht der Täter mit einem zusätzlichen Schraubendreher und einem Kuhfuß in die Wohnung einzubrechen.
Will man also vermeiden, dass Gelegenheitstäter mit einfachen Werkzeugen (Schraubendreher, Zange und Keile) in die Wohnung durch Fenster oder Türen eindringen können, so sind Fenster- und Türelemente der Widerstandsklasse WK2 (oder höher) zu empfehlen.
Freitag, 30. Juli 2010
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