Einbruchhemmung und Widerstandsklassen
Jede Widerstandsklasse ist einem sogenannten Einbrecherprofil
zugeordnet. Die folgende Tabelle gibt die angenommenen Arbeitsweisen
der Einbrecher für die Widerstandsklassen WK1 bis WK3 wieder.
Höhere Widerstandsklassen (ab einschliesslich WK4) werden i.d.R.
nicht von Standard-Fenstersystemen bestanden, weil hier Stemmeisen,
Meissel, Sägen, Äxte, Akku-Bohrmaschinen etc. zum Einsatz
kommen.
| Widerstandsklasse |
mutmaßliche Arbeitsweise des Täters |
| WK1 |
Der Gelegenheitstäter versucht das Fenster oder die Tür durch den Einsatz von körperlicher Gewalt wie Gegentreten, Schulterwurf oder Herausziehen aufzubrechen. Dabei werden vom Täter keine Hilfswerkzeuge benutzt.
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| WK2 |
Der Gelegenheitstäter versucht das Fenster oder die Tür zusätzlich mit
einfachen Werkzeugen wie z.B. Schraubendreher, Zange oder Keile
aufzubrechen. |
| WK3 |
Neben den Werkzeugen aus Widerstandsklasse WK2 versucht der Täter mit
einem zusätzlichen Schraubendreher und einem Kuhfuß in die Wohnung
einzubrechen. |
Will man also vermeiden, dass Gelegenheitstäter mit einfachen Werkzeugen (Schraubendreher, Zange und
Keile) in die Wohnung durch
Fenster oder Türen eindringen können, so sind
Fenster- und Türelemente der
Widerstandsklasse WK2 (oder höher) zu empfehlen.